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Rotes und infrarotes Licht: Unterschiede und wozu sie jeweils dienen

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Rotes Licht und Infrarotlicht werden zunehmend in Geräten zur Photobiomodulation eingesetzt, die auf Hautpflege, Wohlbefinden und Regeneration ausgerichtet sind. Obwohl sie in Lichttherapiegeräten häufig gemeinsam vorkommen, sind sie nicht genau dasselbe.

Der Hauptunterschied liegt in ihrer Wellenlänge und darin, wie das Licht mit dem Gewebe interagiert. Rotes Licht ist für das menschliche Auge sichtbar und wirkt eher oberflächlich, während bestimmte Wellenlängen des nahen Infrarots tiefer liegendes Gewebe erreichen können.

Deshalb kombinieren viele moderne Geräte beide Spektren in einer einzigen Sitzung.

Was ist Rotlichttherapie?

Die Rotlichttherapie ist eine Form der Photobiomodulation, einer Technik, bei der bestimmte Lichtwellenlängen mit geringer Intensität genutzt werden, um biologische Reaktionen in den Zellen auszulösen, ohne den starken thermischen Effekt zu erzeugen, der mit anderen Arten von Strahlung verbunden ist.

Das in der Photobiomodulation verwendete rote Licht liegt in der Regel im Bereich von etwa 620 bis 700 nm.

Zu den am häufigsten verwendeten Wellenlängen gehören:

  • 630 nm
  • 660 nm

Diese Wellenlängen liegen im sichtbaren Bereich und sorgen für die charakteristische rote Farbe der Geräte.

Ein Teil der Forschung zur Photobiomodulation befasst sich damit, wie diese Photonen mit zellulären Komponenten interagieren, die mit der Mitochondrienaktivität und verschiedenen zellulären Signalwegen in Verbindung stehen.

Wozu dient rotes Licht?

Da seine optische Wirkung relativ oberflächlicher ist als die des Nahinfrarotlichts, wird rotes Licht insbesondere bei hautbezogenen Anwendungen eingesetzt.

Es wird vor allem im Zusammenhang mit folgenden Prozessen untersucht:

  • Kollagenbildung;
  • Aussehen und Beschaffenheit der Haut;
  • Hautstrahlkraft;
  • Mimikfalten;
  • oberflächliche Geweberegeneration;
  • Entzündungsreaktion.

Die verfügbaren Forschungsergebnisse zur LED-Therapie deuten zudem darauf hin, dass rotes Licht tiefer in die Haut eindringen kann als andere Farben des sichtbaren Spektrums, während Nahinfrarot in der Regel eine größere Tiefe erreicht.

Dies erklärt, warum rotes Licht häufig in LED-Gesichtsmasken und -Geräten für Gesicht und Körper zum Einsatz kommt.

Was ist Infrarotlicht?

Infrarotstrahlung ist Teil des elektromagnetischen Spektrums, das jenseits des sichtbaren roten Lichts liegt.

Hier gibt es jedoch einen wichtigen Unterschied.

Wenn wir von Rotlicht- und Infrarottherapie mittels Photobiomodulation sprechen, meinen wir in der Regel vor allem Nahinfrarot (NIR – Near Infrared) und nicht einfach Infrarotlampen, die zur Erzeugung von Wärme verwendet werden.

Bei der Photobiomodulation werden häufig Wellenlängen des nahen Infrarots zusammen mit denen des roten Lichts verwendet. In der wissenschaftlichen Literatur wird das NIR meist einem breiten Bereich zugeordnet, der etwa bei 700 nm beginnt.

Zu den üblichen Wellenlängen bei Geräten zur Photobiomodulation gehören:

  • 810 nm
  • 830 nm
  • 850 nm
  • 940 nm

Einige Multispektrum-Geräte verfügen zudem über höhere Wellenlängen.

Wozu dient das Nahinfrarot?

Einer der interessantesten Unterschiede zum roten Licht ist seine Fähigkeit, relativ tief in das Gewebe einzudringen.

Aus diesem Grund wird Nahinfrarot insbesondere für Anwendungen im Zusammenhang mit Muskeln, Bindegewebe, Regeneration und anderen Strukturen unterhalb der oberflächlichen Hautschichten erforscht.

Dies hat dazu geführt, dass NIR-Strahlung häufig in Geräten zum Einsatz kommt, die auf folgende Bereiche ausgerichtet sind:

  • Regeneration nach dem Training;
  • Muskelpflege;
  • Routinen für das körperliche Wohlbefinden;
  • tiefere Gewebeschichten;
  • körperliche Regeneration.

Die tatsächliche Eindringtiefe hängt jedoch nicht allein von der Wellenlänge ab. Auch die Leistung des Geräts, die Bestrahlungsstärke, der Abstand zur Haut, die Bestrahlungsdauer und die Eigenschaften des Gewebes selbst spielen eine Rolle.

Rotes Licht vs. Infrarotlicht: Die wichtigsten Unterschiede

Merkmal Rotes Licht Nahinfrarot
Ist sichtbar Ja In der Regel nicht
Übliche Wellenlängen 630–660 nm 810–850 nm und andere
Optische Wirkung Oberflächlicher Relativ tiefer
Übliche Anwendung Haut und kosmetische Pflege Muskeln und tiefer liegende Gewebe
Photobiomodulation Ja Ja
Kombinierbar Ja Ja

Das bedeutet nicht, dass das eine besser ist als das andere.

Sie erfüllen sich gegenseitig ergänzende Funktionen.

Rotes Licht eignet sich besonders gut für die Behandlung oberflächlicher Bereiche, während Nahinfrarotlicht die Behandlung auf tiefer liegende Strukturen ausweiten ermöglicht.

Ist rotes Licht oder Infrarotlicht besser?

Das hängt vom Ziel ab.

Wenn der Schwerpunkt auf dem Hautbild, der Ausstrahlung, der Textur oder den Mimikfalten liegt, spielt rotes Licht in der Regel eine besonders wichtige Rolle.

Wenn das Ziel eher mit Muskeln, körperlicher Regeneration oder tiefer liegendem Gewebe zusammenhängt, gewinnt das Nahinfrarot an Bedeutung.

Aus diesem Grund zwingen viele moderne Geräte den Nutzer nicht dazu, sich zwischen rotem und infrarotem Licht zu entscheiden, sondern integrieren mehrere Wellenlängen gleichzeitig.

So ist es möglich, innerhalb derselben Anwendung verschiedene Tiefen und Ziele zu behandeln.

Warum sollte man rotes und infrarotes Licht kombinieren?

Durch die Kombination beider Spektren lassen sich die Eigenschaften verschiedener Wellenlängen nutzen.

Das lässt sich ganz einfach veranschaulichen:

Rotes Licht → Haut und oberflächlichere Gewebeschichten.

Nahinfrarot → größere Reichweite bis in tiefere Gewebeschichten.

Die Eindringtiefe ändert sich schrittweise mit der Wellenlänge und den Eigenschaften des Gewebes, weshalb diese Erklärung als Vereinfachung und nicht als exakte Grenze zwischen beiden Spektren zu verstehen ist.

Genau aus diesem Grund haben sich Multispektrum-Geräte zu einer der gängigsten Konfigurationen in der Photobiomodulation für den Heimgebrauch entwickelt.

Welche Wellenlängen verwenden die Airecover-Panels?

Die Air Glow-Panels von Airecover kombinieren rotes Licht und Nahinfrarot in einem Gerät.

So verfügt beispielsweise das Rotlicht-Panel „Air Glow 500“ über sieben Wellenlängen:

630, 660, 810, 850, 940, 980 und 1060 nm.

Die ersten gehören zum sichtbaren roten Spektrum, während die übrigen im nahen Infrarotbereich liegen.

Dadurch lassen sich verschiedene Wellenlängen in ein und dieselbe Behandlung integrieren, anstatt ausschließlich Geräte mit rotem Licht oder ausschließlich Infrarotgeräte zu verwenden.

Die Air Glow-Reihe ist genau auf diese Multispektrum-Kombination ausgelegt.

Erzeugt Infrarotlicht Wärme?

Nicht unbedingt.

Dies ist eines der häufigsten Missverständnisse.

Es gibt Infrarot-Therapien, deren Hauptziel darin besteht, Wärme zu erzeugen, wie beispielsweise bestimmte Infrarotlampen oder -saunen.

Die Photobiomodulation mit Nahinfrarot funktioniert anders. Dabei werden LEDs oder Laser bestimmter Wellenlängen eingesetzt, um eine photobiologische Reaktion hervorzurufen, und nicht, um das Gewebe intensiv zu erwärmen.

Deshalb sollten wir folgende Begriffe nicht synonym verwenden:

thermische Infrarottherapie und Photobiomodulation mit Nahinfrarot.

Es handelt sich um unterschiedliche Technologien, auch wenn beide Teile des Infrarotspektrums nutzen.

Kann man rotes und infrarotes Licht gleichzeitig anwenden?

Ja. Tatsächlich sind viele Geräte zur Photobiomodulation genau darauf ausgelegt, beide Spektren zu kombinieren.

Durch die Verwendung verschiedener Wellenlängen beschränkt sich die Behandlung nicht ausschließlich auf die Hautoberfläche oder einen einzigen Spektralbereich.

Multispektrum-Panels können besonders praktisch sein, wenn man die Lichttherapie in eine allgemeine Routine zur Hautpflege, zum Wohlbefinden und zur körperlichen Erholung integrieren möchte.

Was soll man also wählen?

Man muss sich nicht immer entscheiden.

Der grundlegende Unterschied ist einfach:

Rotes Licht wirkt hauptsächlich in den oberflächlichen Hautschichten und wird vor allem im Bereich der Hautpflege eingesetzt. Nahinfrarot dringt relativ tief in die Haut ein und wird häufig bei Anwendungen im Zusammenhang mit Muskeln und Regeneration genutzt.

Deshalb kann die Kombination beider Technologien bei Geräten für den Ganzkörperanwendung besonders interessant sein.

Die Air Glow-Rotlicht-Therapiepanels von Airecover vereinen verschiedene Wellenlängen von Rotlicht und Nahinfrarot, um die Therapie an unterschiedliche Ziele und Körperbereiche anzupassen.

Häufig gestellte Fragen zu Rotlicht und Infrarotlicht

Was ist der Unterschied zwischen Rotlicht und Infrarotlicht?

Rotes Licht gehört zum sichtbaren Spektrum und nutzt in der Regel Wellenlängen um 620–700 nm. Nahinfrarot hat größere Wellenlängen, ist für das menschliche Auge meist nicht sichtbar und kann relativ tief in das Gewebe eindringen.

Sind rotes und infrarotes Licht dasselbe?

Nein. Sie gehören zu unterschiedlichen Bereichen des elektromagnetischen Spektrums, können jedoch beide im Rahmen der Photobiomodulation eingesetzt werden.

Wozu dient rotes Licht?

Es wird hauptsächlich bei Anwendungen im Bereich der Hautpflege, der ästhetischen Pflege und bei bestimmten zellulären Prozessen im Zusammenhang mit der Photobiomodulation eingesetzt.

Wozu dient Nahinfrarot?

Es wird insbesondere dann eingesetzt, wenn tiefer liegendes Gewebe erreicht werden soll, weshalb es häufig in Geräten zum körperlichen Wohlbefinden und zur Muskelregeneration zum Einsatz kommt.

Was bedeutet NIR?

NIR steht für „Near Infrared“ (Nahinfrarot). Es handelt sich um die Art von Infrarotstrahlung, die üblicherweise zusammen mit rotem Licht in Geräten zur Photobiomodulation eingesetzt wird.

Ist 660 nm oder 850 nm besser?

Sie haben nicht genau dieselbe Funktion. 660 nm gehören zum roten Licht und werden hauptsächlich für relativ oberflächliche Bereiche eingesetzt. 850 nm gehören zum nahen Infrarot und weisen eine relativ größere Eindringtiefe auf. Deshalb kombinieren viele Geräte beide Wellenlängen.

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